Organisationen entwickeln. Der LEA-Podcast für zukunftsfähige Unternehmen.

Organisationen entwickeln. Der LEA-Podcast für zukunftsfähige Unternehmen.

52. Was offenbart ein systemischer Blick auf Führung? (Rudolf Wimmer)

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Üblicherweise schaut man beim Thema Führung schnell auf die einzelnen Führungs-Personen und ihre spezifischen Eigenschaften und Potenziale. Und macht dabei den zweiten Schritt vor dem ersten – denn wenn es um Führung geht, lohnt zunächst der Blick auf die Organisation. Und dieser gelingt am Besten systemisch. Welchen Unterschied macht also der systemische Blick auf Führung im Unterschied zu einem eher „konventionellen“ Blick? Und was sind dabei die Aufgaben von Führung? Darum geht es in dieser Folge des LEA-Podcast mit unserem Gast Prof. Dr. Rudolf Wimmer.

Prof. Dr. Rudolf Wimmer hat Rechts- und Staatswissenschaft sowie Politikwissenschaft an der Universität Wien studiert und hat sich zum Thema Gruppendynamik und Organisationsentwicklung an der Universität Klagenfurt habilitiert. Er ist Gründungsprofessor des Wifu, dem Wittener Institut für Familienunternehmen, an der Universität Witten/Herdecke und war von 1999-2004 Inhaber des Lehrstuhls für Führung und Organisation, seit 2004 ist er außerplanmäßiges Professor am selben Lehrstuhl. Von 2012 -2012 war er Vizepräsident der Universität Witten-Herdecke.

Rudolf Wimmer ist seit Mitgründer der osb, Gesellschaft für systemische Organisationsberatung. Er ist Mitglied in unterschiedlichen Beiräten und Aufsichtsräten familiengeführter Unternehmen.

51. Wie lässt sich Führung entwickeln? (Judith Muster)

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"Führung ist ein diffuses soziales Geschehen, das schwer zu organisieren ist - ein Grenzmoment", das sagt Judith Muster zur Gestaltung von Führung. Wie Führung sich in der Organisation entwicklen lässt, ob Führungskräfte-Entwicklung oder doch besser Organisationsentwicklung das Mittel der Wahl dazu ist, darum geht es in dieser Episode des LEA-Podcast.

Judith Muster (geboren 1979) hat an der Universität Potsdam und an der Universität Hamburg Soziologie und Psychologie studiert und sich bereits im ersten Semester auf die Systemtheorie fokussiert. Nachdem Judith sich lange Zeit mit der allgemeinen Gesellschaftstheorie von Luhmann beschäftigt hat, befasste sie sich im späteren Studium auch mit der systemtheoretischen Organisationstheorie. Bereits während ihres Studiums hat sie ihren Vater als Beraterin in seiner Organisationsberatung unterstützt und so die Beratungspraxis frühzeitig kennengelernt. Seit 2011 arbeitet Judith bei Metaplan, heute als Partnerin. Sie berät zu Reorganisationen, Strategieentwicklung und Projektführung und das sehr gern in großen Konzernen. Sie kombiniert die Beratungspraxis mit einem starken theoretischen Standbein an der Universität Potsdam. Dort lehrt, forscht und publiziert sie unter anderem zu postbürokratischen Organisationsmodellen und datengestütztem Entscheiden.

50. Was können Graswurzelinitiativen in Organisationen bewirken? (Sabine und Alexander Kluge)

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Was passiert eigentlich, wenn sich Mitarbeiter aus der Mitte der Organisation selbstorganisiert in Bewegung setzen, um ihr Unternehmen zu verändern?  Eine Graswurzelinitiative ist oft mehr als ein kurzer, einmaliger Impuls, denn sie hat das Potenzial, Organisationen nachhaltig zu verändern.

Aber wann entstehen Graswurzelinitiativen? Was bringt Mitarbeitende dazu, die formalen Wege zu verlassen? Und welche Probleme lösen die Graswurzelinitiativen in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt? Ein Gespräch mit Sabine und Alexander Kluge darüber, wie Veränderungen aus der Mitte des Unternehmens entstehen und wie sie erfolgreich sein können.

Sabine Kluge gilt als eines der prominentesten Gesichter der New-Work-Szene und wurde 2019 als eine der 40 führenden HR-Köpfe ausgezeichnet (Personalmagazin). Für ihre Mitwirkung bei erfolgreichen New-Work-Projekten in traditionellen Unternehmenskulturen erhielt sie 2017 den HR Excellence Award, 2018 den Xing New Work Award und wurde für ihre vielgelesenen Blogbeiträge auf der Plattform LinkedIn mehrmals als Topvoice ausgezeichnet. Im Jahr 2020 ernannte sie das Personalmagazin zu den Top 10 Influencern im HR Bereich. Sie lebt und arbeitet mit Alexander Kluge und führt mit ihm die Beratungsgesellschaft Kluge + Konsorten GmbH.

Alexander Kluge ist seit mehr als 25 Jahren als Berater und Begleiter von Unternehmen in der Transformation tätig. Er gründete und führte Unternehmen sowohl im Bereich der Organisationsentwicklung als auch der Softwareentwicklung. Er zählt mit seinen „3 K“ Kernthemen rund um digitale Kommunikation, Kollaboration und Koordinierung von Geschäftsprozessen zu den bedeutenden Kennern, Keynote-Speakern und Autoren der Digitalszene und teilt sein Wissen auf Konferenzen und digitalen Plattformen. Mit Sabine Kluge führt er die Beratungsgesellschaft Kluge + Konsorten GmbH in Berlin.

49. Wie sieht die Zukunft der Wirtschaft aus? (Oliver Kuschel)

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Eine besondere Form von Start-ups sind Impact Start-ups. Das oberste Ziel ist, einen Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen zu leisten und nicht hohe Profite für Shareholder zu generieren. Diese Unternehmen wollen soziale Probleme lösen und einen entsprechenden gesellschaftlichen Wandel einleiten. Aus Unternehmer*innen werden somit Social Entrepreneurs. Da von Impact-Start-ups nicht erwartet werden kann, die fundamentalen Herausforderungen der Zukunft allein in den Griff zu bekommen, stellt sich darüber hinaus die Frage, inwieweit bereits etablierte Unternehmen ihre Fähigkeiten und Ressourcen einsetzen, um die grundlegenden Probleme anzugehen, mit denen wir konfrontiert sind.
Ein Gespräch mit Oliver Kuschel über das Wirtschaften in der Zukunft.

Oliver Kuschel hat nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Essen die ersten 25 Jahre seiner beruflichen Karriere im Beratungsumfeld verbracht. Nach dem Start bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG gründete er im Jahr 2006 sein erstes eigenes Startup, dem mittlerweile noch 4 weitere Gründungen (u.a. ein Beteiligungsunternehmen für KI-Startups) gefolgt sind. Neben seinen beratenden Tätigkeiten ist Oliver seit Ende 2018 als Geschäftsführer und Co-Founder der gemeinnützigen Anthropia gGmbH aktiv. Im Rahmen des von der Anthropia betriebenen Inkubators für öko-soziale Innovationen, der Duisburger Impact Factory, betreut Oliver gemeinsam mit seinen Kolleg:innen derzeit 94 Impact-Startups aus ganz Deutschland. Oliver ist CFA-Charterholder und Vater von 3 Kindern und 3 Katzen.

48. Was macht Regelbrüche attraktiv? Brauchbare Illegalität in Organisationen. (Prof. Stefan Kühl)

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Schaut man in die Managementliteratur, so werden gerne Geschichten über Personen erzählt, die sich nicht an die Regeln einer Organisation gehalten haben und gerade deshalb eine tolle Erfindung machen konnten oder eine Innovation auf den Weg gebracht haben. Es ist von Musterbrechern, Organisationsrebellen und anderen Held*innen die Rede. Und im Rückblick scheint deren Vorgehen fast romantisch, zumindest aber nicht riskant und paradoxerweise dann doch irgendwie legal.

Viele Regelabweichungen in Organisationen erfolgen nicht zum eigenen Vorteil der Mitarbeitenden sondern weil sie funktional sind. Das heißt, die Mitarbeiter weichen von Regeln ab, um der Organisation zu helfen. Regelbrüche erhalten also das Funktionieren von Organisationen aufrecht, deshalb spricht man in der Organisationsforschung von »brauchbarer Illegalität«.

Wie es zu den Regelbrüchen kommt, welche Impulse von ihr ausgehen aber auch welche Probleme sie beinhalten, darüber spricht LEA Gründerin Christina Grubendorfer mit Prof. Stefan Kühl.

Stefan Kühl ist Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld und arbeitet als Organisationsberater für Metaplan. Er berät Ministerien, Verwaltungen, Unternehmen und Hochschulen. Er verfasste mehrere Bestseller über Organisationsfragen. Sein aktuelles Buch „Brauchbare Illegalität. Vom Nutzen des Regelbruchs in Organisationen“ erschien 2020 im Campus Verlag, wie zuvor auch: „Wenn die Affen den Zoo regieren. Die Tücke der flachen Hierarchien“, „Das Regenmacher-Phänomen. Wiedersprüche im Konzept der lernenden Organisation“ und „Sisyphos im Management. Die vergebliche Suche nach der optimalen Organisationsstruktur“.

47. Warum kann New Work nur in New Business funktionieren? (Stephan Grabmeier)

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Zukunft wird häufig verbunden mit der linearen Verlängerung der Vergangenheit. Mit Corona als Tiefenkrise ist diese Linearität aufgehoben. Was Corona ermöglicht ist die Auseinandersetzung mit dem, was wir uns bislang nicht vorstellen konnten. Zukunft hat nun nicht mehr nur damit zu tun, was wir uns vorstellen können, sondern Ienkt den Blick darauf, was wir bisher nicht sehen. Das "Anders denken" rückt in den Vordergrund. Und damit neue Prioritäten. Auch und gerade für Organisationen. Hören Sie im Gespräch mit Stephan Grabmeier was New Business ausmacht und welchen Beitrag es beim Aufbruch in die neue Gegenwart leistet.
Stephan Grabmeier steht für Neo Work, Innovation und enkelfähiges Wirtschaften. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung des Zukunftsinstitut Consulting - einem führenden europäischen Think Tanks für Trends und gesellschaftlichen Wandel in Europa. Mit seinem Team begleitet er strategische Entscheider in der Lösung von Zukunftsfragen. Sein aktuelles Buch „Future Business Kompass - Kopföffner für besseres Wirtschaften“ ist eine Pflichtlektüre für alle Game Changer.

#becomebetter

46. Was macht das THE NEW INSTITUTE? (Christoph Gottschalk)

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Hören Sie LEA Gründerin Christina Grubendorfer im Gespräch mit Christoph Gottschalk, dem Geschäftsführer des THE NEW INSTITUTE, über die Vision des THE NEW INSTITUTE als Fascilitator für den Wandel. Im THE NEW INSTITUTE wird mit herausragenden Köpfen aus unterschiedlichen Branchen kooperativ an konkreten, lösungsorientierten Projekten gearbeitet.

THE NEW INSTITUTE (https://thenew.institute/de) bringt eine internationale Gemeinschaft von Denker*innen und Praktiker*innen zusammen: Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Medien, Aktivismus, Wirtschaft und Politik, die die Werte und Ziele des Institutes teilen.

Die Arbeit verbindet Grundlagenforschung und experimentelle Ansätze, sie ist kollaborativ und interdisziplinär gestaltet. Laufzeit und Organisation der Programme sind variabel, von Kurzzeit-Fellowships bis zu mehrjährig angelegten Kooperationen. Ziel ist die Vernetzung von bis zu 35 Fellows und die inhaltliche Verzahnung ihrer Arbeit.

Christoph Gottschalk verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Beratung von internationalen Führungskräften, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft, Medien, Wissenschaft und Kultur. Bis 2019 war er Partner und Leiter des Berliner Büros der Kommunikationsberatung Kekst CNC. Zuvor leitete er das Hamburger Büro von Russell Reynold Associates mit Schwerpunkt auf globalen, leitenden Mandaten in den Bereichen Non-Profit, Public Policy, Government Affairs und Medien. Von 2003 bis 2005 war er der deutsche Berater des französischen Premierministers und Mitglied seines Kabinetts in Matignon. Er studierte Politikwissenschaft und European Public Policy (MSc) in Berlin, London und Aix-en-Provence. Er ist Absolvent des „studium generale“ des Leibniz-Kollegs in Tübingen und zertifizierter systemischer Coach und Organisationsberater.

44. Wieviel Irritation vertragen Unternehmen? (Claudia Salowski)

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Wie stark eine Irritation wirkt, entscheiden die Regeln der Organisation und nicht der Irritierende. Beratung braucht kreatives Geschick, um aus den Annahmen über die Organisation die passende Interventionen abzuleiten, auszuprobieren und die "richtigen" Irritationen auszulösen. Ein Gespräch mit Claudia Salowski über das Wirken als Berater:in (nicht nur) in Veränderungsprozessen.

Claudia Salowski ist Systemische Organisationsberaterin, Trainerin und Coach und seit 2020 auch Podcasterin. Darüber hinaus hat sie verschiedene Bücher veröffentlicht, zuletzt „Kreative Methoden im Business Coaching“ in der Reihe Springer essentials. Neben ihren zahlreichen Aus- und Weiterbildungen baut sie in ihrer Arbeit auf die langjährige eigene Erfahrung als Fach- und Führungskraft in den Bereichen Corporate Communications und Human Resources.

43. Welche Zukunftshebel nutzt die Next Generation of Business? (Stefan Tewes)

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Komplexität, Dynamik und ein klares „Wofür“ prägen die Geschäftslogik nach Corona. Pionierinnen und Pioniere der nächsten Unternehmergeneration, der Next Generation of Business, agieren ganzheitlich und systemisch. Im Gespräch mit Stefan Tewes sprechen wir über Integration und Vernetzung als zentrales Mindset für die Zukunft.
#becomebetter

Über diesen Podcast

Wir sind tagtäglich umgeben von Organisationen. Gleichzeitig beschäftigen wir uns relativ wenig damit, wie sie eigentlich funktionieren. Und ob und wie sie sich verändern lassen. Im LEA-Podcast entwickeln wir Ideen darüber, wie Organisationen sich entwickeln können, um nützlich zu sein in dem was sie machen.

von und mit Christina Grubendorfer, LEA GmbH - Become a better Organization

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