Organisationen entwickeln. Der LEA-Podcast für zukunftsfähige Unternehmen.

Organisationen entwickeln. Der LEA-Podcast für zukunftsfähige Unternehmen.

35. Wie werden im Theater Entscheidungen getroffen? (Joachim Lux)

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Was es bedeutet, einen Theaterbetrieb zu führen und worauf es dabei insbesondere ankommt, darüber spricht LEA-Gründerin Christina Grubendorfer mit dem Thalia-Intendanten Joachim Lux.

1957 in Münster geboren, studiert Joachim Lux 1976 bis 1982 Germanistik und Geschichte an den Universitäten Münster und Tübingen und leitet dort Theater- und Musikfestivals. Von 1984 bis 1999 arbeitet er als Dramaturg, Chefdramaturg und Regisseur in Köln, Düsseldorf und Bremen. Von 1999 bis 2009 ist er zehn Jahre lang Mitglied der künstlerischen Direktion des Wiener Burgtheaters, zunächst als Dramaturg, später als Chefdramaturg. Seit Herbst 2009 ist Joachim Lux als Nachfolger von Jürgen Flimm und Ulrich Khuon Intendant des Thalia Theater in Hamburg. Seit 2014 ist er Präsident der deutschen Sektion des Internationalen Theater Instituts (ITI) und Mitglied des Executive Council World des ITI. Das ITI ist eine mit der UNESCO verbundene Institution.

34. Ist Vertrauen ein Erfolgsfaktor für Unternehmen? (Christina Grubendorfer)

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Ob Vertrauen innerhalb von Organisationen per se sinnvoll ist oder ob es eigentlich auch institutionalisiertes Mißtrauen braucht - darüber spricht LEA-Gründerin Christina Grubendorfer in der heutigen Podcast-Folge.

Gerade im Kontext neuerer Ansätze des Organisierens, agiler Vorgehensweisen wie Scrum oder Kanban, wird viel über Vertrauen in Organisationen gesprochen: Vertrauen in die Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen, Vertrauen in das Engagement der Kolleg*innen, Vertrauen in die Entscheidungskompetenz der Teams, Vertrauen in die gesetzten Rahmenbedingungen, Vertrauen in die Beweglichkeit der Vorgesetzten, Vertrauen in die Schnelligkeit der Organisation. Vertrauen wird als wichtiger Erfolgsfaktor bezeichnet, als Schmiermittel der Organisation. Und umgekehrt sei mangelndes Vertrauen ein Nährboden für Angst und schlechte Leistung. Das ist sicherlich richtig. Schade nur, dass sich Vertrauen nicht anordnen lässt und zudem ziemlich unterrepräsentiert ist in Organisationen. Was nun?

33. Was ist organisationale Resilienz? (Dr. Annette Gebauer)

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Zukunftsfähige Organisationen haben häufig eine hohe Kompetenz, sich nach Störungen schnell wieder zu erholen und ihre Handlungsfähigkeit wieder herzustellen.
Dies ist ein erster Indikator für organisationale Resilienz.
Was sich noch dahinter verbirgt – dazu mehr im Gespräch mit Dr. Annette Gebauer.

Dr. Annette Gebauer ist systemische Organisationsberaterin und Inhaberin der Beratung Interventions for Corporate Learning (ICL) mit Sitz in Berlin. Ihre Arbeit fußt auf dem von Karl E. Weick und Kathleen Sutcliffe begründeten Management-Ansatz des High Reliability Organizing (HRO), den sie für die praktische Umsetzung in Management und Beratung konkretisiert hat. Gebauer unterstützt zahlreiche internationale Unternehmen in Veränderungsprozessen zur nachhaltigen Kulturentwicklung sowie zur Steigerung der organisationalen Lern- und Leistungsfähigkeit.

32. Warum die Agilität ein Trojanisches Pferd für die Systemtheorie ist (Dr. Antje Tschira)

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Agilität soll für Organisationen alles lösen, was in der Organisation an Anpassungsfähigkeit scheinbar nicht gewährleistet ist. Dabei bedient sich die Agilität einer ureigenen systemtheoretischen Blickweise: nämlich dem reflektierenden Blick für das Ganze und die Einbeziehung relevanter Umwelten.

Über Dr. Antje Tschira:

Studium der Erziehungswissenschaft, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte. Promotion zu den Spielregeln zwischen Mensch und Umwelt im Lernprozess.

Systemtheoretisch, konstruktivistisch und hypnosystemisch bebrillte Organisationsberaterin und Coach (Simon, Weber and Friends; Milton-Erickson-Institut), Autorin, System- und Organisationsaufstellerin (wisl).
Lehrbeauftragte an der Uni Heidelberg für Organisationsentwicklung und an der Ev. Hochschule Bochum für ästhetische Bildung in der Sozialen Arbeit.
Netzwerkpartnerin von Simon, Weber & Friends.
Mitglied im Club Systemtheorie.
Kompetenzaktivierende Konzepte für Coaching, Team- und Organisationsentwicklung. Strategien für Organisationen im Kontext Kultur, Bildung, Politik und Pädagogik.
Publikationen bei Carl-Auer-Verlag und Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

31. Wie kann Purpose dazu beitragen, eine bessere Organisation zu werden? (Katrin Seegers)

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Katrin Seegers gehört zu den profiliertesten Köpfen der deutschsprachigen Agentur-Branche. Seit fast 30 Jahren ist sie ein wesentlicher Teil davon und verbrachte einen Großteil dieser Zeit bei Scholz & Friends. Seit 2011 ist sie Managing Partner von rethink. Sie gilt als Expertin für Markenbildung und -führung im digitalen Zeitalter.

Katrin Seegers ist der Ansicht, dass die Digitalisierung dazu geführt hat, dass sich neben der Kommunikation vor allem auch die Ansprüche an Unternehmen grundlegend verändert haben. Diese Entwicklung führt zu signifikanten, geschäftsstrategisch relevanten und strukturellen Veränderungen, auf die Unternehmen reagieren müssen. Umso wichtiger ist es deshalb, die Purpose-Debatte, die eine große Möglichkeit für Unternehmen darstellt, vor Verwässerung und Scheinheiligkeit zu schützen. Was die Welt nicht braucht, ist Purpose-Washing im Marketing, nach dem sich alle wieder zur Ruhe setzten, ohne dass nachhaltig etwas verändert würde.

30. Gastfolge: Sind wir auf dem Weg zu einer neuen Zusammenarbeit? (Gastfolge des Combine On Ear-Podcasts)

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LEA-Gründerin Christina Grubendorfer war zu Gast bei Combine On Ear, dem Podcast für zukunftsfähige Gebäude-, Büro- und Arbeitswelten.

Es geht um die Frage, ob wir durch Corona auf dem Weg zu einer neuen Zusammenarbeit sind: Welche Auswirkungen hat die Coronakrise auf Entscheidungen?

Die Unsicherheit, was das neue Normal der Arbeitswelt angeht, nimmt gegenwärtig zu: Planbarkeit nimmt ab, Entscheidungen finden unter höchster Unsicherheit statt. Verändert sich dadurch der Prozess des Entscheidens, prägt dieser eine neue Zusammenarbeit und welche Funktion übernimmt dabei der Faktor Raum?

Wir freuen uns, diese Episode des Combine On Ear-Podcasts als Gastbeitrag auch hier im LEA-Podcast zu veröffentlichen.
Alle bisherigen und künftigen Folgen des Combine On Ear-Podcasts können Sie hier verfolgen: https://combine-consulting.com/de/blog

29. Verändern sich durch Krisen die Strukturen einer Organisation? (Prof. Steffen Roth)

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Wenn sich die Umwelt verändert, hat das auch Resonanz in Organisationen. Sie reagieren auf die Umwelt und richten sich nach gesellschaftlichen Bedingungen. Sie passen sich an und verändern dadurch Struktur.

Wichtig ist, welche Funktionssysteme in der Gesellschaft aktuell und relevant sind. Darauf stellen sich Organisationen auch ein. Am Beispiel der Corona-Krise kann man das gut am Thema Gesundheit beobachten. Der gesellschaftliche Stellenwert von Gesundheit verändert sich erheblich - die hier gezeigten Mechanismen werden sich auch in Unternehmen zeigen. Diese Anpassungen verändern Struktur und Werte. Mit Prof. Steffen Roth sprechen wir über das Warum und Wie.

Wichtig ist, welche Funktionssysteme sind in der Gesellschaft aktuell und relevant sind. Darauf stellen sich Organisationen auch ein. Am Beispiel der Corona-Krise kann man das gut am Thema Gesundheit beobachten. Der gesellschaftliche Stellenwert von Gesundheit verändert sich erheblich - die hier gezeigten Mechanismen werden sich auch in Unternehmen zeigen. Diese Anpassungen verändern Struktur und Werte. Mit Prof. Steffen Roth sprechen wir über das Warum und Wie.

Prof. Dr. Dr. habil. Steffen Roth ist Full Professor für Management an der La Rochelle Business School, Frankreich, und Adjunct Professor für Wirtschaftssoziologie an der Universität Turku, Finnland. Seine Arbeiten wurden in Zeitschriften wie Ecological Economics, Technological Forecasting and Social Change, Journal of Business Ethics, Administration and Society, Journal of Organizational Change Management, European Management Journal, Journal of Cleaner Production oder Futures publiziert.

28. Wie transformiert man eine HR-Organisation und macht das auch noch agil? (Jörg Engelhardt)

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Jörg Engelhardt ist seit Februar 2020 Head of Corporate Human Resources bei der EOS Gruppe (Hamburg). Er verantwortet in dieser Position die konzernweite Personalarbeit. In dieser Funktion verantwortet er bei EOS die Personalangelegenheiten und Organisationsfragen der Gruppe. Er kam 2018 von der MYTOYS GROUP, wie EOS eine Konzerntochter der Otto Group. Dort war er seit Januar 2013 Bereichsleiter Human Resources.
Im September 2006 startete er seine berufliche Lauf- bahn als Head of Human Resource Development bei der Tönsmeier Dienstleistungen GmbH & Co. KG. Im Februar 2009 wechselte er als Director Human Resources zur Defacto (Gruppe) Marketing GmbH. Von Juni 2011 bis Ende 2012 war Engelhardt als Director Human Resources bei der SNT Deutschland AG tätig.
Jörg Engelhardt ist Diplom-Kaufmann mit Schwerpunkt HR und Wirtschaftspsychologie und studierte in Göttingen und Berkeley, USA.

HR wurde über lange Zeit als administrativer Begleiter in Organisationen betrachtet. Dabei braucht es aber gerade hier den strategischen Blick: wenn es darum geht, Räume zu schaffen, die zu einer organisationalen Weiterentwickung führen. HR begleitet die Organisation in der Veränderung. Daher muss in der HR-Organisation auch prototypisch erprobt werden, was an Arbeitsweisen in der Organisation gelingen soll. Denn als Business Partner ist die HR-Organisation glaubwürdig, wenn sie weiß, worüber sie spricht.

27. Unternehmerfamilien – was sie ausmacht und warum es Sinn macht, sich mit dem Thema zu befassen (Prof. Heiko Kleve)

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Ein sehr hoher Anteil der deutschen Unternehmen sind Familienunternehmen. Damit sind sie auch die Unternehmensform, die unsere Gesellschaft am meisten prägt. Unser Wirtschaftssystem verstehen wir daher viel besser, wenn wir diese Unternehmensform näher kennen.
Heiko Kleve, Prof. Dr. phil., ist Soziologe und Sozialpädagoge sowie systemischer Berater, Coach, Supervisor und Mediator. Von 2002 bis 2005 war er Professor an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, von 2005 bis 2017 an der Fachhochschule Potsdam. Seit Juli 2017 ist er Inhaber des WIFU-Stiftungslehrstuhls für Organisation und Entwicklung von Unternehmerfamilien am Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) an der Universität Witten/Herdecke.

Er befasst sich mit der Weiterentwicklung der systemischen/systemtheoretischen Perspektive auf Familienunternehmen und Unternehmerfamilien sowie berät und coacht Unternehmerfamilien bei Fragen zur Nachfolge, Familienstrategieentwicklung und Konfliktklärung.

26. Warum Mitarbeitergespräche neu angeschaut werden sollten (Dr. Rüdiger Hossiep)

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Das Mitarbeitergespräch gehört zu den wichtigsten Personalführungs- und Motivationswerkzeugen. Motivierende, wirksame und nachhaltige Mitarbeitergespräche dauern nicht länger als demotivierende Gespräche, die bestehende Probleme lediglich zementieren. Ihrer lösungsorientierten Gestaltung kommt damit eine entscheidende Bedeutung zu. Mitarbeitende erkennen schnell, ob es der Führungskraft ernst ist. Zentral sind daher Wertschätzung und Wahrhaftigkeit. Mitarbeiterführung hat sich zudem in den letzten Jahren durch neue Arbeitsweisen (Agilität, Führen auf Distanz) entscheidend verändert.

Zeit für einen anregenden Blick auf die aktuellen Anforderungen an Mitarbeitergespräche mit Dr. Rüdiger Hossiep.

Über Dr. Rüdiger Hossiep, Diplom-Psychologe (*1959):
Studium der Psychologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Ruhr Universität Bochum. 1994 Promotion. 1985-1990 Tätigkeit in der Wirtschaft, u.a. bei der Deutsche Bank AG, Frankfurt. Seit 1990 Wissenschaftler an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum. Dort seit 1994 Gründer und Leiter der wirtschaftspsychologischen Forschungsgruppe „Testentwicklung“.

Rüdiger Hossiep gehört zu den führenden Personalpsychologen im deutschsprachigen Raum. Er ist Autor einschlägiger Fachbücher und entwickelt psychologische Testverfahren für den Fach- und Führungskräftebereich. Hossiep ist seit 1999 Mit-Herausgeber der Buchreihe „Praxis der Personalpsychologie - Basics für das Human Resource-Management".

Über diesen Podcast

Wir sind tagtäglich umgeben von Organisationen. Gleichzeitig beschäftigen wir uns relativ wenig damit, wie sie eigentlich funktionieren. Und ob und wie sie sich verändern lassen. Im LEA-Podcast entwickeln wir Ideen darüber, wie Organisationen sich entwickeln können, um nützlich zu sein in dem was sie machen.

von und mit Christina Grubendorfer, LEA GmbH - Become a better Organization

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