Organisationen entwickeln. Der LEA-Podcast für zukunftsfähige Unternehmen.

Organisationen entwickeln. Der LEA-Podcast für zukunftsfähige Unternehmen.

59. Warum sollte man sich mit Greenwashing gut auskennen? (Anke Steinbach)

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Beim Greenwashing wird Unternehmen vorgeworfen, sich ganz absichtsvoll ein „grünes Mäntelchen“ umzulegen durch beschönigendes Beschreiben von Tatsachen, die etwas anderes suggerieren sollen, als es der Realität entspricht. Häufig reicht es aus, dass durch die Veröffentlichung und das Sichtbarmachen von Nachhaltigkeitsbemühungen der Vorwurf des Greenwashing erhoben wird. Doch damit macht man es sich zu leicht und tut Unternehmen Unrecht, denen Nachhaltigkeit ein ernstes Anliegen ist. Wie man diese erstgemeinten Bemühungen erkennt und was der Unterschied zum Greenwashing ist, darüber sprechen wir in dieser Folge mit Anke Steinbach.
Anke Steinbach hat ihre Leidenschaft für Nachhaltigkeit zum Beruf gemacht. Seit fast 20 Jahren berät sie Unternehmen unterschiedlichster Branchen auf dem Weg der Nachhaltigkeit. Ihre Kernkompetenzen liegen in Strategie, Kommunikation und Business Development. Über viele Jahre hat sie zu Corporate Responsibility, Sustainable Entrepreneurship und zu Sustainable Business Models & Business Development an Universitäten gelehrt. 2021 veröffentlichte sie im Self-Publishing ihr Buch „Do you speak sustainability?“, indem sie ihre langjährige Erfahrung zum Thema bündelt. Unter der Marke Sustainavigator bietet sie Online-Beratung zu Nachhaltigkeit an. Sie ist Volkswirtin mit einem MBA Sustainability Management und arbeitete vor ihrer Selbständigkeit unter anderem bei McKinsey und für die UNO. Anke ist leidenschaftliche Netzwerkerin und Vollblut-Unternehmerin. Aktuell entwickelt sie eine Plattform, die Menschen auf ihrem Weg zum sinnvollen Job begleitet.

58. Gruppendynamik und warum sich Führende damit gut auskennen sollten (Gerhard Krejci)

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Gruppendynamik vermittelt uns einen Blick darüber, wie Aktivität in Gruppen entsteht.
Und ist damit auch ein relevantes Thema für die Arbeitswelt. Immer stärker wird in Gruppen (Teams, Projektgruppen, agile Vorhaben) gearbeitet. Teamarbeit ist zentraler Bestandteil der Arbeit von Organisationen. Es ist daher nützlich, den Blick auf diese kleineren Systeme im großen System Organisation zu richten.
Unser Gesprächspartner: Mag. Dr. Gerhard P. Krejci, Jahrgang 1963. Arbeitete 17 Jahre in verschiedensten Funktionen in IT-Abteilungen, studierte zunächst Betriebswirtschaft (WU Wien) und promovierte in Interventionswissenschaften (Universität Klagenfurt, Dissertation:„Paradoxien globaler Projektteams“). Seit 2004 selbstständiger Organisationsberater, Trainer und Coach (seit 2010 bei Simon, Weber and Friends). Arbeitsschwerpunkte: Systemische Organisationsberatung, Führung, Teams, Projektmanagement und Interkulturalität. Lehrtrainer für Gruppendynamik (ÖGGO) und Organisationsberatung, Lektor an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen. Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung (ÖGGO), im Club-Systemtheorie und der Academy of Management (AoM).

57. Welchen Unterschied macht der Konstruktivismus für die Gestaltung von Organisationen? (Fritz B. Simon)

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Der Konstruktivismus stellt alltägliche Vorannahmen in Frage. Und ermöglicht eigene Weltbilder und die anderer auf den Prüfstand zu stellen und so auch eigene Entscheidungen in Frage zu stellen. Man konstruiert sich also Weltbilder und könnte gleichzeitig auch ein anderes Weltbild konstruieren. Was hat es mit dieser Sichtweise im Hinblick auf Organisationen und die Organisationsberatung auf sich?

Über Fritz B. Simon: Studium der Soziologie und Medizin, Psychoanalytiker und Systemtherapeut, Habilitation für Psychosomatik und Psychotherapie an der Universität Heidelberg, Geschäftsführender Gesellschafter des Carl-Auer-Verlags, [Gründungs-] Professor für Führung und Organisation am Wittener Institut für Familienunternehmen der Universität Witten/Herdecke.

56. Wie ist Selbstorganisation in Organisationen zu verstehen? (Olaf Geramanis)

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VUCA nimmt zu, Prozesse werden schneller, Planung wird schwieriger, der Umgang mit Ungewissheit ist ein Dauerthema. Doch wie kann ich mit etwas Organisiertem - was eine Organisation per se ist - auf soviel Unvorhergesehenes reagieren? Hier spielen die Menschen in der Organisation eine Rolle, denn Menschen können mit Ungewissheit umgehen. Wenn Menschen also mehr ins Tun und in die Eigenverantwortung gebracht werden, kann dies der Organisation in der Komplexität dienen. Doch dazu gibt es es einiges zu beachten...

Über Prof. Dr. Olaf Geramanis: leidenschaftlicher Gruppendynamiker, Dozent FHNW, Diplompädagoge (univ.), Coach, Supervisor und Organisationsberater (BSO), ausbildungsberechtigter Trainer für Gruppendynamik (DGGO). Bis 2000 Offizier der Bundeswehr, ab 1999 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik der Universität der Bundeswehr München. Seit 2004 Dozent für angewandte Gruppendynamik und personenorientierte Beratung an der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW in Muttenz. In der Weiterbildung und Dienstleistung in den Bereichen Beratung, Coaching, Change und Teamentwicklung tätig. Studienleiter des MAS Change und Organisationsdynamik.

55. Was ist so schwer zu verstehen am Employer Branding? (Stefan Scheller)

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Stefan Scheller ist Gründer von PERSOBLOGGER.DE, einem der bekanntesten deutschsprachigen Online-Portale für HR-Praktiker. Auf der Plattform finden Personaler aktuelle Fachinformationen, Studien und Infografiken zum Download, einen Eventkalender sowie eine Jobbörse. Neben Übersichten rund um die HR-Szene (Blogs, Podcasts) werden spannende Startups präsentiert.
In seinem Hauptberuf ist Stefan Scheller als HR-Manager verantwortlich für die Arbeitgeberkommunikation der DATEV eG in Nürnberg und gestaltet durch seine Projekte Unternehmenskultur aktiv mit. Er ist mehrfacher Buchautor, aktuell mit dem Praxisleitfaden Homeoffice und mobiles Arbeiten, HR-Influencer und Keynote Speaker.

54. Wie kann Lean Transformation gelingen? (Sabrina Malter)

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Worum geht es bei Lean Transformation? Natürlich auch um Effizienzsteigerung. Es ist aber ein Mißverständnis zu sagen, bei Lean gehe es in der Hauptsache um Effizienzsteigerung. Klar geht es darum, Verschwendung zu vermeiden, weil Organisationen konsequent mehr Wert schaffen und liefern wollen – und das zu geringeren Kosten.
Was Lean Transformation aber auszeichnet ist der Fokus aufs Lernen und die lernende Organisation. Mit dem starken Fokus auf Respekt vor dem Menschen und den Möglichkeiten zur Potenzialentfaltung.

Sabrina Malter setzt sich leidenschaftlich dafür ein, ein Arbeitsumfeld zu gestalten, in dem jede*r sein Potential voll einbringen und wachsen kann. Sie liebt es, Menschen und Organisationen, die sich auf Ihre Lernreise begeben, herauszufordern, zu ermutigen und zu unterstützen.

Sabrina bringt diese Leidenschaft in ihrer aktuellen Rolle als Organizational Change and Strategy Manager in einem großen Pharmaunternehmen ein und unterstützt gerade zum zweiten Mal einen Bereich in einer Lean Transformation. Dabei stellt sie vor allem den Wandel zur Lernenden Organisation in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie hat eine vertiefte Expertise in Lean Kata Coaching und hat in den letzten Jahren ihre Organisation mit einem Coaching Capability Building Programm unterstützt ebendiese aufzubauen.

Sabrina studierte Sustainability Management an der Open University, UK, und bildete sich weiter zum Thema People-centered Change, Leadership Coaching sowie Lean Leadership & Lernende Organisation.
Sabrina lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in der Nähe von Heidelberg.

53. Was kann Coaching in Organisationen bewirken? (Martina Schmidt-Tanger)

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Damit Coaching in Organisationen wirksam sein kann, muss auch die Organisation einiges beachten. Was mit Blick auf die Auswahl von Coaches, die Ziele von Coachings und die Haltung des Coaches wichtig ist und warum ein gutes Gespräch noch lange kein Coaching ist, darum geht es heute im LEA-Podcast.

Seit Anfang der 1980er inspiriert, verändert, belebt Martina Schmitdt-Tanger den Fortbildungsmarkt. Als Inspiratorin der Coachingszene entwickelt sie aus aktuellen Ergebnissen der Hirnforschung und Kommunikation, Werkzeuge wie den provokativ-intuitiven Stil, das Neuroduale Coaching (Kochplattenmodell, Phasenmodell), DUOlog, Teamidentitätsprozess T.I.P., Konflikttools (Da Vinci Modell) u.v.a.
Zahlreiche neue Formate im Bereich Coaching und Kommunikation haben Eingang in die Literatur und die Ausbildungen anderer Trainer gefunden. Als Speakerin gibt sie Impulse und Know How zu den Themen Charisma, Change, Frauen, Coaching, benevolente Führungskultur.

Sie ist Inhaberin der Ausbildungsinstituts NLP und CCC professional für Coaching und persönliche Entwicklung und bildet seit 30 Jahren in offenen Seminaren und Fortbildungen Menschen in wirkungsvoller Kommunikation/Persönlichkeitsentwicklung aus.

52. Was offenbart ein systemischer Blick auf Führung? (Rudolf Wimmer)

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Üblicherweise schaut man beim Thema Führung schnell auf die einzelnen Führungs-Personen und ihre spezifischen Eigenschaften und Potenziale. Und macht dabei den zweiten Schritt vor dem ersten – denn wenn es um Führung geht, lohnt zunächst der Blick auf die Organisation. Und dieser gelingt am Besten systemisch. Welchen Unterschied macht also der systemische Blick auf Führung im Unterschied zu einem eher „konventionellen“ Blick? Und was sind dabei die Aufgaben von Führung? Darum geht es in dieser Folge des LEA-Podcast mit unserem Gast Prof. Dr. Rudolf Wimmer.

Prof. Dr. Rudolf Wimmer hat Rechts- und Staatswissenschaft sowie Politikwissenschaft an der Universität Wien studiert und hat sich zum Thema Gruppendynamik und Organisationsentwicklung an der Universität Klagenfurt habilitiert. Er ist Gründungsprofessor des Wifu, dem Wittener Institut für Familienunternehmen, an der Universität Witten/Herdecke und war von 1999-2004 Inhaber des Lehrstuhls für Führung und Organisation, seit 2004 ist er außerplanmäßiges Professor am selben Lehrstuhl. Von 2012 -2012 war er Vizepräsident der Universität Witten-Herdecke.

Rudolf Wimmer ist seit Mitgründer der osb, Gesellschaft für systemische Organisationsberatung. Er ist Mitglied in unterschiedlichen Beiräten und Aufsichtsräten familiengeführter Unternehmen.

51. Wie lässt sich Führung entwickeln? (Judith Muster)

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"Führung ist ein diffuses soziales Geschehen, das schwer zu organisieren ist - ein Grenzmoment", das sagt Judith Muster zur Gestaltung von Führung. Wie Führung sich in der Organisation entwicklen lässt, ob Führungskräfte-Entwicklung oder doch besser Organisationsentwicklung das Mittel der Wahl dazu ist, darum geht es in dieser Episode des LEA-Podcast.

Judith Muster (geboren 1979) hat an der Universität Potsdam und an der Universität Hamburg Soziologie und Psychologie studiert und sich bereits im ersten Semester auf die Systemtheorie fokussiert. Nachdem Judith sich lange Zeit mit der allgemeinen Gesellschaftstheorie von Luhmann beschäftigt hat, befasste sie sich im späteren Studium auch mit der systemtheoretischen Organisationstheorie. Bereits während ihres Studiums hat sie ihren Vater als Beraterin in seiner Organisationsberatung unterstützt und so die Beratungspraxis frühzeitig kennengelernt. Seit 2011 arbeitet Judith bei Metaplan, heute als Partnerin. Sie berät zu Reorganisationen, Strategieentwicklung und Projektführung und das sehr gern in großen Konzernen. Sie kombiniert die Beratungspraxis mit einem starken theoretischen Standbein an der Universität Potsdam. Dort lehrt, forscht und publiziert sie unter anderem zu postbürokratischen Organisationsmodellen und datengestütztem Entscheiden.

50. Was können Graswurzelinitiativen in Organisationen bewirken? (Sabine und Alexander Kluge)

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Was passiert eigentlich, wenn sich Mitarbeiter aus der Mitte der Organisation selbstorganisiert in Bewegung setzen, um ihr Unternehmen zu verändern?  Eine Graswurzelinitiative ist oft mehr als ein kurzer, einmaliger Impuls, denn sie hat das Potenzial, Organisationen nachhaltig zu verändern.

Aber wann entstehen Graswurzelinitiativen? Was bringt Mitarbeitende dazu, die formalen Wege zu verlassen? Und welche Probleme lösen die Graswurzelinitiativen in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt? Ein Gespräch mit Sabine und Alexander Kluge darüber, wie Veränderungen aus der Mitte des Unternehmens entstehen und wie sie erfolgreich sein können.

Sabine Kluge gilt als eines der prominentesten Gesichter der New-Work-Szene und wurde 2019 als eine der 40 führenden HR-Köpfe ausgezeichnet (Personalmagazin). Für ihre Mitwirkung bei erfolgreichen New-Work-Projekten in traditionellen Unternehmenskulturen erhielt sie 2017 den HR Excellence Award, 2018 den Xing New Work Award und wurde für ihre vielgelesenen Blogbeiträge auf der Plattform LinkedIn mehrmals als Topvoice ausgezeichnet. Im Jahr 2020 ernannte sie das Personalmagazin zu den Top 10 Influencern im HR Bereich. Sie lebt und arbeitet mit Alexander Kluge und führt mit ihm die Beratungsgesellschaft Kluge + Konsorten GmbH.

Alexander Kluge ist seit mehr als 25 Jahren als Berater und Begleiter von Unternehmen in der Transformation tätig. Er gründete und führte Unternehmen sowohl im Bereich der Organisationsentwicklung als auch der Softwareentwicklung. Er zählt mit seinen „3 K“ Kernthemen rund um digitale Kommunikation, Kollaboration und Koordinierung von Geschäftsprozessen zu den bedeutenden Kennern, Keynote-Speakern und Autoren der Digitalszene und teilt sein Wissen auf Konferenzen und digitalen Plattformen. Mit Sabine Kluge führt er die Beratungsgesellschaft Kluge + Konsorten GmbH in Berlin.

Über diesen Podcast

Wir sind tagtäglich umgeben von Organisationen. Gleichzeitig beschäftigen wir uns relativ wenig damit, wie sie eigentlich funktionieren. Und ob und wie sie sich verändern lassen. Im LEA-Podcast entwickeln wir Ideen darüber, wie Organisationen sich entwickeln können, um nützlich zu sein in dem was sie machen.

von und mit Christina Grubendorfer, LEA GmbH - become a better organization

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